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 SVFF

Kunst, Kultur, Jugend und Sport sind die traditionellen Säulen der Schweizerischen Vereinigung der Freunde Finnlands. Wir bieten eine Plattform von und nach Finnland an.

Wir verkörpern nicht einfach einen Verein, wir möchten mehr:

  • Beziehungen pflegen, welche tief in der Geschichte verankert sind.
  • Zentrum des „nicht-kommerziellen“ Austausches zwischen Finnland und der Schweiz sein.

Dieses Leitbild und unsere Aktivitäten unterstützen wir mit dem modernen „Finnland-Portal“. Das Internet hilft aktuelle Information an unsere Mitglieder und Interessierten zu verbreiten. Die SVFF wird aus den acht regionalen und selbständigen Gruppen Basel, Bern, Léman, Ostschweiz, Schaffhausen, Solothurn, Luzern und Zürich gebildet. Sie repräsentieren die SVFF schweizweit und bieten unseren etwa 4000 Mitgliedern traditionelle Anlässe wie „Vappu“, „Juhannus“ und „Pikku-Joulu“ sowie Vorträge und Darbietungen finnischer Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kunst. Die Pflege und Förderung der kulturellen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Finnland und der Schweiz bildet den Schwerpunkt der Aktivitäten der SVFF.

Der Zentralvorstand vertritt die SVFF gegen aussen und koordiniert die Gruppen,  Institutionen und Anliegen der Gesamtvereinigung. Er steuert die Zentralkasse, den Kulturförderungsausschuss sowie die Informationen und somit den Internet-Auftritt.

Geschichte der Vereinigung

Tiefempfundene Sympathien für das schwer geprüfte finnische Volk und beeindruckt vom Abwehrkampf gegen die übermächtige Sowjetunion im 2. Weltkrieg, gründeten ein paar Idealisten im Dezember 1946 die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands.

Am 9. März 1948 gründete und am 06. April 1949 errichtete formell die SVFF die "Schweizerische Stiftung für Stipendien an Förderer und Bewahrer finnischer Kultur" als Forum für den Gedankenaustausch von Vertretern zweier kleiner Länder in schwierigen Zeiten. Mehr als 300 Persönlichkeiten des finnischen Kulturlebens und der Wissenschaften sowie Offiziere der Verteidigungskräfte haben seither in der Schweiz Studien betrieben und interessante Vorträge gehalten. Seit dem 26. April 1997 heisst die Stiftung neu "Stiftung für Stipendien an Förderer und Bewahrer finnischer Kultur der schweizerischen Vereinigung der Freunde Finnlands". Die Stiftung untersteht der Aufsicht des Eidg. Departement des Innern (EDI).

Die SVFF und ihre Institutionen

Der Kulturförderungs-Ausschuss SVFF sorgt für ein hochstehendes Angebot an Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen zu historischen, aktuellen oder zukünftigen Themen. Mit einem „Kultur-Mail“ werden die zahlreichen "Finnischen" Anlässe publik gemacht.

Seit 1955 besteht die "Fennica-Bibliothek", die mit rund 5000 Werken in Deutsch, Finnisch, Schwedisch, Französisch und Englisch zum Thema Finnland inzwischen die zweitgrösste fremdsprachige Depot-Bibliothek bei der Zentralbibliothek Zürich ist. Die Ausleihe ist gratis.

Die "Fennica-Videothek" bietet unseren Mitgliedern Videos von finnischen Filmen und TV-Programmen, Tonkassetten und CD`s an, die gegen eine bescheidene Gebühr ausgeliehen werden können.

Ein sehr beliebtes Angebot für Kinder aus finnisch-schweizerischen Ehen ist die "Suomi-Koulu". In 8 regionalen Schulen können sie ihre finnischen Sprachkenntnisse vertiefen und Themen des finnischen Schulunterrichts kennen lernen.

Im Dezember 1952 erschien ein erstes Mitteilungsblatt der SVFF, welches später als Bulletin vertrieben wurde. Heute verfügt die SVFF mit dem halbjährlich herausgegebenen "Finnland Magazin" über ein attraktives Vereinsorgan, welches mit jeweils einem Themenschwergewicht und finnisch- sowie schwedischsprachigen Rubriken die vielfältigsten Interessen abdeckt.

Die Kultur wird in der SVFF durch die "Finnischen Chöre", die "Finnischen Volkstanzgruppen" und die "Sportgruppen" aktiv betrieben. Sie sorgen dafür, das Traditionen wie Pesäpallo, Jumppa, Tango und Jenkka auch gelebt werden.

Weitere „zugewandte Orte“ sind die "Handelskammer Finnland – Schweiz" und die "Finnische Handelsgilde". Beide sind Treffpunkt & Kontaktforum für Unternehmen und Geschäftsleute, die an der Entwicklung der Finnisch-Schweizerischen  Beziehungen interessiert sind. Das Programm besteht aus Lunch-Vorträgen, Firmenpräsentationen, Tagungen und weiteren Veranstaltungen über allgemein interessante wirtschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle oder politische Themen. Die Mitglieder sind vorwiegend finnische Unternehmen, die in der Schweiz tätig sind und andererseits renommierte schweizerische Gesellschaften u.a. Banken, Versicherungen, Beratungsfirmen, Papierindustrie, Elektronik, Mode, Handel), die u.a. in Finnland  vertreten sind.

Die "Finnisch-Schweizerische Offiziersvereinigung" wurde im September 1989 in Zürich gegründet. Sie setzt sich in erster Linie für das Verständnis des historischen aber auch aktuellen finnischen Wehrgedankens und dessen Bewahrung in der Schweiz ein. Damit knüpft sie an die historische Leistung des finnischen Volkes im Winterkrieg vom 30. November 1939 bis zum 13. März 1940. Sie zeichnet verantwortlich für die jährliche Gedenkfeier anfangs Juni beim Denkmal, des Ende Januar 1951 in der Schweiz verstorbenen finnischen Marschalls Carl-Gustav Mannerheim in Montreux-Territet. Weitere Aktivitäten sind, in Zusammenarbeit mit der Armee, die Organisation des Besuchsprogramms der finnischen Offiziersstipendiaten sowie die Übernahme deren Betreuung, Begleitung und Beratung.
Marschall Carl Gustaf Mannerheim (1867-1951), Oberbefehlshaber der finnischen Streitkräfte im 2. Weltkrieg und Staatspräsident (1944-1946), verlebte seine letzten Jahre in der Westschweiz. Er starb in der Nacht des 27.01.1951 in Lausanne. In Finnland schrieb man bereits den 28. Januar 1951. Auf Initiative der SVFF wurde zu seinen Ehren 1955 im Hafen von Montreux-Territet ein Denkmal errichtet, wo jedes Jahr im Juni Gedenkfeiern im Beisein hoher finnischer Abordnungen stattfinden. Hier steht wahrscheinlich das einzige Denkmal eines ausländischen Staatsmannes in der Schweiz.
Von 1959 bis 2011 ehrte in Zollikon ZH ein weiteres Denkmal die Finnen. Die Skulptur von Henry Moore erinnerte an den Absturz finnischer Flugpioniere am Tödi und in den Zürichsee im Jahre 1920.

Die entstandenen Freundschaften führten im April 1948 zur Gründung unserer Schwestervereinigung "Sveitsin Ystävät Suomessa, SYS" in Finnland, mit der wir eine enge Zusammenarbeit pflegen.